| Statistisch gesehen verunglückten im Jahr 2005 88 Menschen durch
Ertrinken und Untergehen! | Diese Zahlen des Statistischen
Zentralamtes in Wien zeigen, wie wichtig die Absicherung der Seen und Flüsse
in unserem Land wäre. Hier geht es nicht nur um den Badebetrieb im Sommer,
sondern auch um die Sicherung von Events rund um das Wasser. Sei es das beliebte
Donauinselfest oder aber auch Segel-, Surf- und Wasserskiveranstaltungen. Als
Sicherungsmittel gibt es einerseits den allseits bekannten Bademeister, ausgebildete
Rettungsschwimmer der Wasserrettung oder aber auch die Österreichische Hundewasserrettung. |  |
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| Die
Hunde im Wasser: Genauso wie beim menschlichen Rettungsschwimmer, muss der
Hund vor Ort sein. Das heißt, eine Absicherung des Geländes ist vorerst
nur präventiv möglich. Der Hund deckt - dank seiner Ausbildung
- sämtliche Bergemöglichkeiten ab. |
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1. Er kann einen noch ansprechbaren, erschöpften Schwimmer durch Bergung
mit seinem Rettungsgeschirr an Land bringen. Der Hund schwimmt in diesem Fall
zum Verunglückten, bietet sich diesem an und zieht das Opfer an Land. |
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| 2.
Er überbringt dem panischen Schwimmer ein Rettungsmittel (Boje oder Schwimmreifen).
Durch die am Rettungsmittel befestigte Leine kommt der Hund nicht mit dem Opfer
in Kontakt und kann somit auch nicht unter Wasser gezogen werden. Mit dieser Leine
kann er das Rettungsmittel plus dem Opfer ans Ufer ziehen. |
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| 3.
Er holt den bewusstlosen Schwimmer selbständig aus dem Wasser. Hier packt
der Hund mit seinem Fang den Bewusstlosen an Armen oder Beinen und zieht ihn so
an Land. |
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| Die
Vorteile für den Rettungsschwimmer bei der Arbeit mit dem Hund: Hunde
sind die besseren und ausdauernderen Schwimmer. Die Vierbeiner müssen jährlich
eine Einsatzprüfung ablegen, bei welcher sie 600m im Wasser schwimmend zurücklegen
müssen. Der Hund darf nach dieser Übung nicht erschöpft sein.
Hunde sind Wassertemperaturen gegenüber unempfindlich - ein Hund kann sogar
noch bei Temperaturen ins Wasser gehen, bei welchen sich der menschliche Rettungsschwimmer
schon mit einem Schutzanzug versehen muss. Der Hund kann das Opfer an den
Rettungsschwimmer heranbringen, dieser übernimmt dann den Menschen durch
einen Bergegriff und der Hund zieht beide ans Ufer. Weiters sind die Sinne
des Hundes ausgereifter als die des Menschen. Ein Hund hört die Hilfeschreie
eines Verunglückten früher und kann somit schneller reagieren. |
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| Natürlich fungieren Hund und
Hundeführer als Team - der Hund kann und wird nur den Anweisungen seines
Führers folgen. Der Hundeführer muss daher eine Rettungsschwimmerausbildung
machen; weiters wird ein Erste Hilfe Kurs absolviert. Die Wasserrettung
mit dem Hund wird in 3 Stufen (A,B,C) geprüft. Ab der zweiten Stufe ist der
Hund einsatzfähig. Vom Hund wird ein sicheres, effizientes Arbeiten im Wasser
sowie ein fundierter Gehorsam an Land verlangt.
Die Hunde werden auch zu
verschiedenen Bergemöglichkeiten herangezogen, wie dem Bergen eines Surfers,
Bootsbergungen, usw. |  |
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| Die Österreichische
Hundewasserrettung steht selbstverständlich gerne zur Absicherung Ihrer Aktivitäten
rund um das Wasser zur Verfügung. Sie können uns via Email oder auch
telefonisch kontaktieren. |
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